Transportlärm

Straßenverkehrslärm

Straßenverkehr ist die häufigste und meist verbreitete Ursache für Lärm auf der ganzen Welt. Maßnahmen zur Minderung von Straßenlärm haben deshalb höchste Priorität.

Schienenverkehrslärm

Wie beim Straßenverkehrslärm ist LAeq auch die bevorzugte Kenngröße für Schienenlärm. In einigen Ländern wird der Beurteilungspegel mittels des LAeq berechnet, oft mit  5dB Abzug als sogenannter Schienenbonus.
In Japan wird der LASmax  für die Hochgeschwindigkeitsbahn Shinkansen verwendet. Der Nachteil bei der Verwendung von Maximalpegeln ist jedoch, dass die Anzahl der Züge nicht berücksichtigt wird.

Die Erfassung erfolgt mit länderspezifischen Bezugsperioden. Die Spannweite reicht von einer 24-Stunden-Periode bis zu drei separaten Intervallen für Tag, Abend und Nacht.

Die Lärmgrenzwerte für neue Strecken in bewohnten Gebieten variieren zwischen 60 und 70 dB. In einigen Ländern ist der Schienenbonus in den Grenzwerten enthalten.

Fluglärm

Wichtigstes Hilsmittel zur Lärmkontrolle an Flughäfen ist die Einteilung in Lärmzonen für Flächennutzungs-, Planungs- und Lärmschutzprogramme. Lärm von Verkehrsflugzeugen stellt nur in der Umgebung von Flughäfen ein Problem dar, da dort eine Häufung von Maschinen in geringer Höhe und mit hoher Triebwerkleistung auftritt.

Erhöhtes Flugaufkommen und die Ausbreitung von Städten wird die Lärmprobleme verschärfen, während Lärmminderungen bei Flugzeugen und Verkehrseinschränkungen sie vermindern können. Als letzter Ausweg können Wohnhäuser durch verbesserte Fenster und Dächer geschützt werden.

  
Transportlärm
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