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Akustik in WerkshallenDie Schallpegel in Werkshallen hängen nicht nur vom Lärm der Maschinen und den dortigen Arbeitsprozessen ab, sondern sind auch abhängig von den akustischen Begebenheiten in der Werkshalle. Das wichtigste Paramater dafür ist die Nachhallzeit. Dies ist die Zeit, in der nach Abschalten einer Schallquelle der Schallpegel um 60 dB absinkt. Das Problem ist, dass viele Werkshallen eine sehr lange Nachhallzeit haben. Dies liegt an den Betonböden und den großen Oberflächen (Wände und Dach) mit geringen Dämmwirkungen, welche den Schall „nachklingen“ lassen. Eine weitere Ursache ist die Platzierung von lauten Maschinen in der Nähe von reflektierenden Wänden oder sogar in Ecken, was zu extremen Schallpegeln in der gesamten Halle führt. Eine Halle mit guten akustischen Eigenschaften kann solche Lärmentwicklungen vermindern beziehungsweise vermeiden. Die räumliche Pegelabnahme (spatial decay) zeigt, wie sich ein konstanter Pegel einer Schallquelle im Raum ausbreitet. In Hallen mit stark reflektierenden Böden, Wänden und Decken ist die Pegelabnahme sehr langsam bei großer Entfernung. Eine sehr laute Maschine kann somit Pegel produzieren, welche noch am entgegen gesetzten Ende der Halle Gehörschäden verursachen können. Mit Hilfe des 2260 Investigators oder 2238 Mediators und einer Schallquelle (z. B. Typ 4295 OmniSource™) kann die räumliche Pegelabnahme von Schallpegeln kartiert werden. Damit kann bestimmt werden, ob weitere Maßnahmen zur Schallabsorbtion erforderlich sind und wie die Auswirkung nach den Veränderungen sind.
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